Der Haut Gutes tun

Die Haut ist ein Spiegel unseres Wohlbefindens. Bei der Hautgesundheit spielen auch äußere Faktoren wie Klima (z.B. trockene Raumluft), Stress und Ernährung oft eine große Rolle. Menschen mit Neurodermitis reagieren beispielsweise auf bestimmte Lebensmittel bzw. Nahrungsmittelzusatzstoffe sehr empfindlich. Sie erleiden dann einen Schub. Die vorgeschädigte Haut kribbelt und juckt noch mehr als sonst, ist trocken und gerötet. Häufig leiden Betroffene auch unter einer Nahrungsmittelallergie.

Neurodermitis, auch als atopisches Ekzem bezeichnet, ist eine häufige chronische Hauterkrankung. Sie tritt bei Erwachsenen und Kindern auf. Wie bei allen Allergien reagiert das Immunsystem bei Neurodermitis-Patienten überempfindlich. Die Betroffenen sind meist erblich vorbelastet, doch auch andere Faktoren können die Entstehung einer Neurodermitis begünstigen. Andererseits können aber auch bestimmte Einflüsse das Risiko für die Entwicklung einer Neurodermitis senken. Stillen gehört dazu und laut verschiedener Untersuchungen eventuell auch die frühzeitige Gabe von Probiotika bzw. Synbiotika.1,2

Quellen:
1.    Kuitunen, M., Probiotics and prebiotics in preventing in food allergy und eczema, www.co-allergy.com, Volume 13, Number 3, 2013
2.    Elazab, N., et al., Probiotic Administration in Early Life, Atopy, and Asthma: A Meta-analysis of Clinical Trials, PEDIATRICS Volume 132, 3, 665-677, 2013