Unterstützende Behandlungsformen

Ist die Diagnose einer Allergie gestellt worden, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt einen Therapieplan ausarbeiten. Darin werden die einzelnen Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt und die Ziele der Allergiebehandlung festgelegt.

Nur mit einer Hyposensibilisierung wird die Allergie ursächlich behandelt und dauerhaft gelindert bzw. geheilt. Daneben existieren eine Reihe weiterer Möglichkeiten (Allergen-Karenz, Akut-Medikation), die allergischen Symptome vorübergehend in den Griff zu bekommen. Allerdings wird eine Heilung der Allergie mit diesen Maßnahmen bzw. Medikamenten nicht erreicht.

Gerade wenn die Allergie nicht optimal behandelt wird (wenn z.B. nur hin und wieder einmal ein symptomatisch wirksames Mittel eingenommen wird) wird sich der Patient mit seinem chronischen Leiden auch mit den Möglichkeiten der alternativen Medizin auseinander setzen. Hier gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es gibt sinnvolle Verfahren, die ergänzend zu den “etablierten” Behandlungsmethoden eingesetzt werden können. Dazu gehört zum einen eine gesunde Lebensführung mit vollwertiger Kost und vernünftigem Maß an Genussmitteln, zum anderen auch alles, was der Psyche nutzt. So können im Einzelfall psychosomatische Behandlungen oder Entspannungsverfahren sinnvoll sein. Es werden aber auch zahlreiche Verfahren angeboten, die nicht verlässlich oder gar nicht erprobt sind und bei denen sich möglicherweise für teures Geld allenfalls ein “Plazebo-Effekt” einstellt. Ablehnend steht die wissenschaftliche Medizin z.B. Verfahren wie “Auspendeln der Allergie” oder Eigenblutinjektionen gegenüber.